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De Aquaeductu atque Aqua Urbium Lyciae Pamphyliae Pisidiae. The Legacy of Sextus Julius Frontinus
Tagungsband des internationalen Frontinus-Symposiums. Antalya, 31. Oktober-9. November 2014


Series:  

Editors:  Wiplinger G.
cover


Year: 2016
ISBN: 978-90-429-3361-3
Pages: XXXVI-344 p.
Price: 98 EURO


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Summary:
Der vorliegende Band ist bereits die dritte von Gilbert Wiplinger herausgegebene Publikation eines Frontinus-Symposiums als BABESCH-Supplementband zur historischen Wasserwirtschaft. Schon nach dem Symposium "Cura Aquarum in Ephesus" (BABESCH Suppl. 12) im Jahr 2004 zeichnete sich die Umgebung von Antalya durch die vielen spektakulären antiken Wasserbauten als Wunschziel für eine weitere Tagung ab. Aber erst am Ende des Symposiums "Historische Wasserleitungen. Gestern-Heute-Morgen" (BABESCH Suppl. 24) 2011 in Wien sprach Havva Iskan-Isik, Professorin an der Akdeniz Universität Antalya, in der Abschlussdiskussion die Einladung nach Antalya aus, sodass diese 2014 realisiert werden konnte.
Der Titel des Symposiums "DE AQUAEDUCTU ATQUE AQUA URBIUM LYCIAE PAMPHYLIAE PISIDIAE - The Legacy of Sextus Julius Frontinus" entstand aus der engen Verbindung Antalyas mit diesen drei antiken Landschaften und der intensiven Auseinandersetzung mit der Schrift des Sex. Julius Frontinus - De aquaeductu urbis Romae - deren Neuauflage durch die Frontinus-Gesellschaft im Jahr 2013 erfolgte. In diesem Band werden 31 Vorträge publiziert, die z.T. mit dem Exkursionsprogramm im Verlauf des vom 31. Oktober bis 9. November stattgefundenen Symposiums eng verknüpft sind. Die Beiträge folgen dem Tagungsverlauf mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Nach den Eröffnungsvorträgen über "Ingenieure im Dienst der Archäologie am Beispiel der Fernwasserleitungen von Ephesos" und "Inschriften auf römischen Wasserrohren" folgt als erster Schwerpunkt mit überwiegend aus der Region stammenden Fernwasserleitungen und innerstädtischen Leitungssystemen. Diese Leitungen sowie die damit verbundenen Systeme in Side, Aspendos, Phaselis und Patara wurden auf Exkursionen besucht. Darüber hinaus kommen sowohl andere Regionen Anatoliens als auch des übrigen Römischen Reiches (Alba Fucens in Italien, Cadiz in Spanien) zur Sprache. Einen anderen landesbezogenen Schwerpunkt bildet Jordanien. Zwei Beiträge zeigen an den Beispielen Petra und Gerasa Lösungen der Wasserversorgung in ariden und semiariden Gebieten.
Die weiteren Beiträge sind nach thematischen Schwerpunkten gegliedert. Der erste beschäftigt sich mit Zisternen, die in Patara und Termessos vor Ort studiert werden konnten.
Der nächste Themenkomplex behandelt bauliche Strukturen römischer Badeanlagen von Italien (Baia) über die Türkei (Patara) bis Israel (Caesarea Maritima). Untersucht werden zudem Todesfälle antiker Herrscher in Bädern.
Zwei weitere Beiträge befassen sich mit sehr unterschiedlichen Themen. Einmal geht es um die private Nutzung von Wasser im östlichen Mittelmeerraum und zum anderen um dessen religiöse Verwendung im Rom selbst.
Im nächsten Themenschwerpunkt geht man hydrotechnischen Problemen auf den Grund. Diskutiert werden nicht nur theoretisch, sondern auch vor Ort die Talentwässerung von Bezirgan, der komplizierte Siphon von Aspendos und die Frage der Fließgeschwindigkeit in Nymphäen u.a. an Beispielen aus Sagalassos.
Der letzte Schwerpunkt setzt sich mit der industriellen Nutzung des Wassers auseinander, in dem Wassermühlen in Palästina, Bergwerke in Spanien und spätantike Rohre in Ephesos untersucht werden. Den Abschluss bildet der Ehrenvortrag von Marc Waelkens über Sagalassos, die Stadt des Wassers.
Ergänzt wurde das Programm durch die Verleihung der Frontinus-Medaille an verdiente Forscher im Bereich der Wasserwirtschaft: Isaak Moreno Gallo (Spanien) und Ünal Özis (T¨ürkei). Deren Leistungen spiegeln sich in den ebenfalls in diesem Band vorliegenden Laudationes wieder.


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