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Piran und Zeyaratgah: Schreine und Wallfahrtsstätten der Zarathustrier im neuzeitlichen Iran


Series:  
Authors:  Langer R.
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Year: 2008
ISBN: 978-90-429-2193-1
Pages: XVIII-708 p. + Bilder-DVD
Price: 97 EURO


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Summary:
Piran ist der umfassendste Begriff, mit dem iranische Zarathustrier ihre Schreine als mit Agency ausgestattete religiöse Entitäten bezeichnen, wogegen Zeyaratgah auf ihre Funktion als Wallfahrtsorte verweist. Diese Studie untersucht die zarathustrischen Schreine und Wallfahrtsorte, die sich nur in Iran finden und oftmals nach religiösen Figuren, wie den Izedan, benannt sind. Im Gegensatz zu muslimischen Schreinen sind sie nicht mit 'heiligen Personen' verbunden, und es finden sich in ihnen keine Grabanlagen. Obgleich vormoderne historische Quellen zu den Piran selten sind, wird deutlich, dass zarathustrische und muslimische Schreinkulturen gemeinsame Wurzeln und eine Geschichte wechselseitiger Beeinflussung teilen. Die während einer Feldforschung im Jahre 2001 vom Autor erfassten 106 historischen und zeitgenössischen zarathustrischen Schreine werden in Einzelkapiteln mit umfangreichem historischen und ethnographischen Quellenmaterial vorgestellt. Auf diesem Material basierend wird im systematischen Hauptkapitel der allgemeine sozio-historische Kontext der Schreine dargestellt und die religiösen Rituale sowie sozialen Praktiken, die in Verbindung mit den Schreinen durchgeführt werden, beschrieben. In diesem Abschnitt wird darüber hinaus eine Klassifikation nach räumlich-geographischen und architektonischen Kriterien entwickelt, welche die verschiedenen sozialen und religiösen Funktionen der Schreine widerspiegelt. Dies mündet in eine Typologie von privaten, lokalen, translokalen und regionalen Schreinen bis hin zu überregionalen Wallfahrtszentren, die in der Moderne alle auf ihre Weise zu einer eigenständigen iranisch-zarathustrischen Identität beitragen.

Die dem Buch zugrundeliegende Dissertation wurde durch das «Ministerium für Kultur und Islamische Rechtleitung» der Islamischen Republik Iran im Rahmen von «Cultural Research of the Year» im Jahre 2003 mit dem «First Award» ausgezeichnet.


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