year: 1999
isbn: 9789042907683
pages: XX-183 p.
price: 30 euro
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Die Metaphysik und das Gute
Aufsätze zu ihrem Verhältnis in Antike und Mittelalter. Jan Aertsen zu Ehren
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Die verschiedenen Aufsätze, die in diesem Band aus Anlaß des 60. Geburtstages von Jan A. Aertsen gesammelt sind, widmen sich der Spannung zwischen der Metaphysik und dem Guten. Läßt sich eine Metaphysik denken, die vom Begriff des Guten ausgeht? Diese Spannung durchläuft die Philosophie in Antike und Mittelalter wie ein roter Faden und hat nicht selten zu Weiterentwicklung oder Neuorientierung Anlaß gegeben. Die verschiedenen Aufsätze behandeln den Anspruch von Ethik und Metaphysik, Erste Philosophie zu sein (Carlos Steel); die Idee einer praktischen Metaphysik (Theo Kobusch); die Metaphysik des Guten bei Gilbert von Poitiers (Scott MacDonald); den Begriff des Guten bei Thomas von Aquin (Rudi te Velde); die Stellung des Guten und das Metaphysikverständnis Bonaventuras (Andreas Speer); das Gute als Ersterkanntes bei Berthold von Moosburg (Wouter Goris). Zusammen lesen sie sich als eine Deutung von der Möglichkeit und der Qualität der Synthese von Platonismus und Aristotelismus, wie sie in der mittelalterlichen Transzendentalienlehre erstrebt wird.